Steuerbord und Backbord
Steuerbord ist rechts und grün; Backbord ist links und rot.
Die Seiten gelten immer in Fahrtrichtung mit Blick zum Bug. Steuerbordlicht ist grün, Backbordlicht rot.
Die Merksätze sind Lernhilfen. Maßgeblich bleiben die amtlichen Regeln und die konkrete Prüfungsfrage.
Steuerbord ist rechts und grün; Backbord ist links und rot.
Die Seiten gelten immer in Fahrtrichtung mit Blick zum Bug. Steuerbordlicht ist grün, Backbordlicht rot.
Luv liegt zum Luftzug, Lee liegt im Windschatten.
Luv ist die dem Wind zugewandte Seite. Lee ist die vom Wind abgewandte Seite.
Kommt er von rechts, musst du weichen.
Das Maschinenfahrzeug, das das andere an seiner Steuerbordseite hat, ist ausweichpflichtig.
Beide nach Steuerbord – Rot an Rot.
Zwei Maschinenfahrzeuge auf entgegengesetzten oder fast entgegengesetzten Kursen ändern beide nach Steuerbord.
Der Überholer hält sich raus.
Wer sich aus dem Hecklichtsektor nähert, muss ausweichen. Im Zweifel gilt man als Überholer.
Kurs und Fahrt – bis Handeln nötig wird.
Der Kurshalter hält zunächst Kurs und Geschwindigkeit, darf aber bei erkennbarem Fehlverhalten des Ausweichpflichtigen handeln und muss beim letzten Augenblick handeln.
Peilung steht – Gefahr besteht.
Bleibt der Winkel zum anderen Fahrzeug gleich, während der Abstand kleiner wird, besteht Kollisionsgefahr.
Unfähig – behindert – Fisch – Segel – Motor.
Als Lernhilfe: manövrierunfähige, manövrierbehinderte und fischende Fahrzeuge stehen vor Segel- und Maschinenfahrzeugen. Sonderregeln wie Überholen und enge Fahrwasser bleiben vorrangig.
Ein kurz rechts, zwei kurz links, drei kurz rückwärts.
Ein kurzer Ton: Kursänderung nach Steuerbord. Zwei kurze: nach Backbord. Drei kurze: Maschine arbeitet rückwärts.
Vier kurz – manövrierunfähig.
Auf Binnenschifffahrtsstraßen zeigen vier kurze Töne die Manövrierunfähigkeit an.
Fünf kurz – Überholen nicht möglich.
Diese Bedeutung ist im Binnen-Fragenkatalog ausdrücklich anders als das Zweifel-/Warnsignal der Seeprüfung.
Fahrt durchs Wasser: einmal lang. Gestoppt: zweimal lang. Sonderfahrzeug: lang-kurz-kurz.
Die Signale werden bei verminderter Sicht mindestens in den vorgeschriebenen Abständen gegeben.
Bälle bremsen – Kegel segelt – Rhombus macht den Schlepp lang.
Zwei Bälle: manövrierunfähig. Ball-Rhombus-Ball: manövrierbehindert. Drei Bälle: auf Grund. Kegel Spitze unten: Segel plus Motor.
Red over green – sailing machine. White over red – pilot ahead.
Ein Segelfahrzeug darf zusätzlich rot über grün führen. Ein Lotsenfahrzeug im Lotsdienst führt weiß über rot.
Rot über Rot – manövrierunfähig. Rot-Weiß-Rot – manövrierbehindert.
Die senkrechten Rundumlichter bilden ein gut merkbares Kennwort.
In Betonnungsrichtung: rot und stumpf an Backbord, grün und spitz an Steuerbord.
Deutschland nutzt IALA-System A. Die Zuordnung gilt in der festgelegten Betonnungsrichtung.
Kegelspitzen zeigen auf Schwarz. Lichtzahlen stehen auf der Uhr.
Ost: 3 Blitze, Süd: 6 plus langer Blitz, West: 9, Nord: schnelle oder sehr schnelle Blitze ohne Unterbrechung.
Zwei Bälle – zwei Blitze – Einzelgefahr. Gelbes X – Sonderzweck. Rote Kugel – ringsum sicher.
Einzelgefahr ist schwarz-rot mit zwei schwarzen Bällen. Mittefahrwasser ist rot-weiß mit roter Kugel. Sonderzeichen sind gelb mit gelbem X.
Bergfahrt gegen die Strömung, Talfahrt mit der Strömung.
Auf staugeregelten Gewässern kann die Richtung amtlich festgelegt sein; die örtliche Regel hat Vorrang.
Backbordbug weicht Steuerbordbug.
Haben Segelfahrzeuge den Wind von verschiedenen Seiten, weicht das Fahrzeug mit Wind von Backbord.
Luv weicht Lee.
Haben beide den Wind von derselben Seite, weicht das luvseitige Fahrzeug dem leeseitigen.
Motor läuft zum Vortrieb – Segler wird Maschinenfahrzeug.
Ein Segelfahrzeug gilt als Maschinenfahrzeug, sobald es gleichzeitig Maschinenkraft zum Vortrieb benutzt.
Vom Kompass zur Karte: Beschickungen dazu. Von der Karte zum Kompass: rückwärts rechnen.
Bei Navigation immer Vorzeichen, Missweisung und Ablenkung sorgfältig aus der konkreten Aufgabe übernehmen.
Meilen am seitlichen Breitenrand – Kurse an der Kompassrose.
Entfernungen werden am seitlichen Kartenrand auf der passenden geografischen Breite abgenommen.
Barometer fällt rasch – Wind und Wetter werden harsch.
Der Trend ist wichtiger als ein einzelner Messwert. Enge Isobaren bedeuten meist einen starken Druckgradienten und mehr Wind.
Wind gegen Strom macht die Welle krumm – steil und brechend.
Gegenläufige Kräfte verkürzen und versteilen den Seegang, besonders in Seegaten und flachen Bereichen.
Rufen – Werfen – Zeigen – Wenden – Bergen.
Alarmieren, Rettungsmittel werfen, ständig zeigen, geeignetes Manöver fahren und kontrolliert bergen.
Brennstoff – Strom – Gas aus. Luft zum Feuer zu.
Energiezufuhr stoppen, Gas absperren, Luftzufuhr begrenzen und den Löscher auf die Verbrennungszone richten.
Rot = Not. NC = Notfall. SOS = drei kurz, drei lang, drei kurz.
Seenotsignale dürfen ausschließlich im Seenotfall verwendet werden.
Viel Kette macht den Zug flach – flacher Zug hält den Anker wach.
Ankergrund, Tiefe, Wind, Strom, Schwojkreis und Abstand berücksichtigen. Der Zug am Anker soll möglichst flach sein.
Vorspring vom Vorschiff nach achtern – Achterspring vom Achterschiff nach vorn.
Der Name richtet sich nach dem Befestigungspunkt am Boot, nicht nach der Richtung zum Land.
Rechtsgängiger Propeller rückwärts: Heck tendenziell nach Backbord.
Das ist eine Tendenz; Rumpf, Wind, Strom und Propelleranordnung können das Verhalten verändern.
Name, Zweck, sauber legen, festziehen, kontrollieren.
Gefragt werden typischerweise Achtknoten, Kreuzknoten, Palstek, Webeleinstek, Rundtörn mit zwei halben Schlägen und Belegen einer Klampe.